Aktuelle Informationen

Bürger- und Heimatvereine zu Gast in Hagen

Über das Treffen am 27.10.2018 berichtet Georg Gerecht (Bilder anklickbar)

Das Treffen der Bürger- und Heimatvereine des Ruhrgebiets, das pro Ruhrgebiet in Kooperation mit dem Verband der Bürger- und Heimatvereine durchführt, fand auf Einladung des Vereins WasserEisenLand in Hagen statt. Das Treffen begann im Theater Hagen in der Elberfelder Straße.
Die Gäste wurden zunächst begrüßt von der Leiterin Marketing des Theaters Hagen, Frau Yala Pierenkemper.
Anschließend überbrachte Frau Schwab Grüße von pro Ruhrgebiet und gab einen kurzen Überblick über die aktuelle Arbeit.
Der Verbands-Vorsitzende Frank Sichau sprach ebenfalls zu den Gästen und wünschte einen angenehmen und spannenden Tag.

Frau Pierenkemper stellte das Theater Hagen vor und gab einen Überblick über die aktuellen Projekte. Etwa 260 Mitarbeiter sind am Theater Hagen beschäftigt. Anhand von kurzen Video-Beiträgen wurden die zurzeit laufenden Inszenierungen dargestellt. Gespielt wird auf verschiedenen Bühnen. Die größte hat eine Kapazität von 840 Besuchern. Die kleine Bühne fasst nur 150 Gäste.

Nun begann ein Rundgang durch das Theater, bei dem die Marketingleiterin über die verschiedenen Epochen des Gebäudes und über zurückliegende Inszenierungen berichtete.

Hinter den Kulissen wird an verschiedensten Stellen aufwändig gearbeitet. Allein die Herstellung einer Perücke für die Darsteller ist Handarbeit und nimmt etwa ein Woche in Anspruch. Schminken und Anprobieren der Perücken  führt zu bunten Arbeitsplätzen mit großem Spiegel.

Die Besucher waren überrascht über die Vielzahl an Fundusstücken. Allein 150.000 Kostüme hält das Lager vor.. Dieser Fundus wird von nur zwei Mitarbeitern/innen überblickt.
Beim weiteren Rundgang gewann man einen Einblick in den Kulissenbau, die Herstellung von Plastiken, den Ablauf von Proben in einem separaten Probenraum (Opus)

Abschließend konnten die Besucher vor der kleinen Bühne (Lutz) noch Interessantes erfahren und Fragen stellen. Die Podestes der Zuschauer lassen sich rund um den Spielort anordnen, sodass eine 360-Grad-Bühne entsteht. Das Geschehen kann von allen Seiten genossen werden. Die Zuschauer sind äußerst nah an den Darstellern.

Im nahe gelegenen Restaurant, einem Steakhaus,  wurde dann zu Mittag gegessen. Es gab in der Wartezeit viel auszutauschen über das Erlebte. Auch Gespräche über die unterschiedliche Vereinsarbeit der verschiedenen Vereine ergaben sich

Am Nachmittag war die Besichtigung eines alten aber gut erhaltenen Hochbunkers aus dem Baujahr 1940 geplant. Nur wenige Meter vom Theater entfernt steht dieses Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg in der Hagener Innenstadt. Das Gebäude wurde nach Kriegsende vielfach genutzt, u.a. als Hotel oder auch als Kaufhaus. Die Einbauten als Luftschutzbunker blieben hierbei gut erhalten. Hierzu gehören ein Notstromaggregat, ein Lüftungs- und ein Heizungssystem.

In den sechs Quadratmeter großen Zellen mussten im Ernstfall bis zu 20 Personen Schutz suchen. Bei einem Luftangriff konnten etwa 3000 Menschen hier Schutz finden. Ein Bunkerwart ( Verwalter) und Helfer sorgten für die Organisation.

Eine Notküche, Sanitätsraum, Sanitäranlagen gehörten ebenso  zur Ausstattung, wie ein Trinkwasser-Brunnen. Gleich nach dem Eingang war ein Raum für Mitgebrachtes (Koffer, Kleidung etc.) Alles musste dort abgestellt werden. Marken/Quittungen gab es keine.

Den Abschluss des Tages bildete ein kurzer Vortrag von Herrn Millhoff, dem Vorstand von WasserEisenland e.V.. Er berichtete von der Arbeit des Vereins und den Möglichkeiten diese Arbeit anderen Vereinen des VBH vorzustellen.

 

Ein äußerst informativer Tag. Danke!

Bürger- und Heimatvereine zu Gast in Dinslaken

 

Über das Treffen am 16.09.2017 berichtet Georg Gerecht (Bilder anklickbar)

Zunächst wurde ein Gruppenfoto im Hof gemacht.
Vertreter der Bürger- und Heimatvereine im Ruhrgebiet wurden beim Herbsttreffen in Dinslaken dann mit der Frage konfrontiert: ist Dinslaken nun Ruhrgebiet oder Niederrhein? Der stellvertretende Bürgermeister Eyüp Yildiz beantwortete das so: Dinslaken kann beides.
Es Folgten Grußworte von Frau Dr. Günther vom Vorstand ProRuhrgebiet, verbunden mit einem Geschenk für den Gastverein. Frank Sichau überbrachte Grüße vom Ruhrgebietsverband.

Ronny Schneider, Vorsitzender des gastgebenden Heimatvereins Dinslaken begrüßte ebenfalls die Gäste und kündigte den Vortrag von Stadtkämmerer Dr. Thomas Palotz an.:
2011 hieß es "Dinslaken bricht auf". Seitdem wurden 160 Mio Euro investiert, ein Leitbild Innenstadt entwickelt, eine Fahrradwache als Ersatz für wegbleibenden Autoverkehr errichtet, der Kaufkraftindex von 90 auf über 100 gesteigert, mit einem Haus- und Hofflächenprogramm Fassaden und Plätze aufgewertet

Anschließend bestand die Möglichkeit, in drei Gruppen die Innenstadt, das Stadtarchiv oder das Museum zu besichtigen. Ronny Schneider führte durch die Innenstadt, vorbei an der Burg, durch das Stadttor zunächst zum Marktplatz. mit Pumpenmarie.

Der weitere Weg ging entlang des Rotbachs, der teilweise unter den Häusern verläuft, und entlang der alten Stadtmauer. Das alte Backhaus wurde niedergerissen und an gleicher Stelle ein neues errichtet. Hier wird immer noch traditionell Brot und Gebäck gebacken. Vorbei an Stadtarchiv und Museum Voswinckelshof endete der Rundgang an der Wölle Pump. Hier trafen sich dann auch die Gruppen wieder.

In der Mensa der Ernst-Barlach-Gesamtschule konnten sich die Gäste aus dem Ruhrgebiet an einem reichhaltigen Büffet stärken. In der verbleibenden Zeit konnte man sich über das gerade Erlebte austauschen.

Das Nachmittagsprogramm wurde am Standort der früheren Zeche Lohberg fortgeführt. Stadtplanerin Anja Sommer zeigte ihrer Gruppe Stationen des Kreativquartiers Lohberg, den "Hasen" im alten Kohlerundeindicker, die alte Kohlenmisch-Halle (bestückt mit Photovoltaik) und die frühere Zentral-Werkstatt.
Bei Kaffee und Kuchen (von Frau Schneider) und netten Gesprächen endete das Treffen wieder in der Gesamtschule. Toller Tag, tolles Wetter, sehr nette Begleitung und Führung. Danke!

Bürger- und Heimatvereine besuchen Duisburg-Huckingen

Über das Treffen am 12.09.2015  berichtet Georg Gerecht (Bilder anklickbar)

Begrüßung im Steinhof
Begrüßung im Steinhof

Am Samstag, 12. September 2015, trafen sich rund 50 Mitglieder des Verbandes der Bürger- und Heimatvereine im Ruhrgebiet in Duisburg. Gastgeber war der Bürgerverein Duisburg-Huckingen e.V. Im Steinhof begrüßte Frau Dr. Ute Günther von ProRuhrgebiet die Gäste. Verbandsvorsitzender Frank Sichau schloss sich dem an und erinnerte an das vorherige Treffen in Hattingen. Rolf Peters, Vorsitznder des Gastgebervereins, stellte kurz den Verein mit über 600 Mitgliedern vor und informierte über den Ablauf des Tages.

Vorstellung historischer Wanderweg
Vorstellung historischer Wanderweg

Bei einer Führung durch den Steinhof erklärte Rolf Peters, dass der Wohnturm im Steinhof wohl das älteste profane Gebäude Duisburgs ist.
Zunächst als Vortrag im Steinhof und später bei einem Spaziergang stellte Heimatforscher Dietmar Ahlemann den historischen Wanderweg im Angerland vor. Nicht der Weg ist historisch, sondern er führt entlang bedeutsamer Stätten aus der Vergangenheit. Ein besuchtes Objekt war die Sandmühle. Die Wassermühle für Getreide wurde auf einer Sanddüne errichtet und vom Angerbach angetrieben.

Gruppenfoto vor Tiger & Turtle
Gruppenfoto vor Tiger & Turtle

Vom Wanderweg aus brachte uns der Bus an den Fuß der Schlackenhalde einer früheren Zinnhütte. Ein kurzer Fußweg führte die Gruppe zur Landmarke "Tiger & Turtle". Wer die vielen Stufen erklimmt, kann aus einer Höhe von 85 m über NN weit über die Stadtgrenzen hinaus das Ruhrgebiet sehen. Logport und Rhein erscheinen sehr nah.
Das obligatorische Gruppenfoto entstand auf den unteren Stufen der Skulptur.

Hier noch einmal das Gruppenfoto in höherer Auflösung zum Anklicken

Ausblick vom Leitstand der Sinteranlage
Ausblick vom Leitstand der Sinteranlage

Die Besichtigung des Hüttenwerkes Krupp Mannesmann nach dem Mittagessen war äußerst eindrucksvoll. Zunächst führte die Busfahrt im HKM-Gelände vorbei an großen Rohstofflagern und vorbei an der Kokerei.
In der Sinteranlage durfte die Gruppe mit dem Fahrstuhl hochfahren zum Leitstand. Hier ergab sich ein imposanter Weitblick auch auf das Hafengelände.. Nur wenige Mitarbeiter überwachen hier an riesigen Bildschirmen die Prozesse unterhalb. Im Hintergrund das Kraftwerk.

Blick vom Kraftwerk auf Hafen und Sinteranlage
Blick vom Kraftwerk auf Hafen und Sinteranlage

Der zweite Teil der Besichtigungstour führte zum Kraftwerk des Hüttenwerks. Dieses Kraftwerk mit zwei Blöcken wird von RWE betrieben und liefert je Block max-307 MW. Verbrannt wird bei der Dampferzeugung das werkseigene Gas aus Hochofen und Koksofen. Ein Teil des erzeugten Stroms wird im Werk benötigt, der Rest wird ins Stromnetz eingespeist..
Im Bildhintergrund die Sinteranlage (Bild oben).
Den Abschluss des Tages bildete das Kaffeetrinken im Café Graf. Hier hatte die Gruppe zum Mittagessen kurz der Oberbürgermeister von DU, Sören Link, besucht.

Bürger- und Heimatvereine besuchen Dortmund-Grevel

Über das Treffen am 27.09.2014 berichtet Georg Gerecht

Heimatvereinssaal
Heimatvereinssaal

Das Herbst-Treffen der Bürger- und Heimatvereine des Ruhrgebiets führte die Gäste in den Nord-Osten von Dortmund. Die Einladung des Bürger- und Heimatvereins Grevel e.V. brachte die Mitglieder des Ruhrgebietverbandes weit ins östliche Verbandsgebiet, aus dem wir leider noch keine Verbandsmitglieder aufnehmen konnten.
Die Anfaht durch recht dichten Nebel endete am Heimatvereinssaal, auch Doert'scher Saal genannt. Leider waren der Einladung nur ca. 40 Gäste gefolgt, die allerdings einen wunderschönen, abwechselungsreichen und genussreichen Tag erlebten.

Saal mit Gästen
Saal mit Gästen

Der Saal war mit einem riesigen Kanonenofen wohlig geheizt und ein starkes Bewirtungsteam sorgte für optimale Versorgung. Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny hieß die Gäste willkommen und gab einen kurzen Überblick über den Ort und einen Rückblick auf frühere Zechen im Umfeld.
Frau Dr. Ute Günher von ProRuhrgebiet wies nach der Begrüßung auf die Aktionen der "klimametropole RUHR2022" hin, deren Auftaktveranstaltung am gleichen Tag (27.09.14) stattfindet. Unsere Region will sich in den kommenden Jahren nachhaltig für das Klima einsetzen. Ebenso warb sie für Existenzgründer, die sich am Gründungswettbewerb "KUER" beteiligen. Potenzielle Gründer beschäftigen sich mit Klima, Umwelt, Energieeinsparung und Ressourcenschonung. Mit einem Geldgeschenk bedankte sich Frau Dr. Günther bei den Gastgebern.

Pressetermin a. d. Bühne
Pressetermin a. d. Bühne

Für den Verband der Heimat- und Bürgervereine des Ruhrgebiets e.V. überbrachte der Vorsitzende Frank Sichau Grußworte. Er kannte Grevel durch die U-Bahn 42 mit ihrer Endstation im Ort. Er erinnerte an das letzte Treffen des Verbandes in BO-Wattenscheid und gab Termin-Hinweise auf den 18.11.14 (Mitgliederversammlung des Verbandes mit Wahlen) und den 27.11.14 (Vorstellung im Mondpalast).
Der Präsident des Gastgebervereins Dr. Franz-Werner Adrian machte die Anwesenden neidisch auf seine Mitgliederzahl. 520 Mitglieder bei einer Einwohnerzahl (Grevel) von 650. Der 1981 gegründete Verein mit den Sparten Fußball, Theater, Gesamg, Heimatpflege, Umweltschutz, gem Chor und Organisation/Logistik deckt nahezu das gesamte Vereinsleben ab. Die 12 €/Jahr Mitgliedsbeitrag decken 50 % der Ausgaben. Bei (zahlreichen) Veranstaltungen im Jahr muss jeder Aussteller mind. 2 Kuchen mitbringen für den Verkauf.
3 x K ist die Devise: Kaffee, Kuchen und Kinder, dann wird das Fest ein Erfolg.

 

Logo Klimametropole2022
Logo Klimametropole2022

Klima-Berater Gerhard Kmoch machte auf Gefahren durch die zu erwartende Erderwärmung aufmerksam. Die Unwetter der letzten Monate machen klar, dass auch Klimaschutz vor Ort eine besondere Bedeutung zukommt. Info-Kampagnen in der Stadt, im Verein sind erforderlich. Die Rückgewinnung seltener Rohstoffe wird immer wichtiger. Aber: man kann heute regenerative Energien noch nicht wirtschaftlich herstellen. Hier liegen Aufgaben für die nächsten Jahre.

Dorfrundgang
Dorfrundgang

Nach dem üppigen Mittagessen kam der anschließende Spaziergang nur gelegen.
Prof. Dr. Reinhold Lob führte die Gäste durch Grevel und zeigte die zahlreichen Fachwerkhäuser. Diese und und noch aktive Bauernhöfe geben dem Stadtteil seinen ländlichen Charakter.
In der Deele eines ehemaligen Bauernhauses gab es viel Anschauliches aus dem dörflichen Leben zu betrachten.
Der Rundgang führte nun zum Hof Mertin.

Apfel-Express
Apfel-Express

Highlight des Tages war wohl die Fahrt mit dem Apfel-Express durch die Apfelplantagen des Hofes Mertin. Der Traktor zog 5 Anhänger mit bis zu 4 Fahrgästen durch die leider schon abgeernteten Gänge der Plantage. Äpfel und andere Leckereien konnten aber danach im Hofladen erworben werden. Dort erfuhren die Gäste auch Einiges über den Betrieb des Hofes, über Apfelsorten und was man noch so im Jahre selbst pflücken kann. Zum Probieren stand Apfelsaft aus eigener Produktion zur Verfügung.

Lanstroper Ei
Lanstroper Ei

Der Bus brachte uns dann zum "Lantstroper Ei", einem ehemaligen Wasserturm mit 2000 m³ Fassungsvermögen. Eine Besteigung oder eine nähere Besichtigung war aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Bezirksbürgermeister Pasterny gab aber einige Informationen vor dem Zaun.
Nun setzten die Gäste ihren Weg fort. Ein kleiner Spaziergang zum Luftschacht Rote Fuhr.

Schulungsraum im Turm
Schulungsraum im Turm

Hans-Werner Uchner empfing uns vor dem Turm und erklärte die Funktion des Malakowturms. Der ausziehende Wetterschacht war bis 1986 für die Anlage Bergwerk Gneisenau in Betrieb.
Nach der Sanierung des  verfallenen Gebäudes beherbergt der Turm nun ein Schulungs- und Bildungszentrum für ökologischen Gartenbau.
Das Baudenkmal "Rote Fuhr" ist Teil der Route der Industriekultur.

Haus Wenge
Haus Wenge

Letzter und ebenso interessanter Programmpunkt war der Besuch des "Hauses Wenge". Das zweigeschossige Adelshaus mit Treppengiebeln stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der ehemalige Rittersitz wird zurzeit privat genutzt. Eine Führung zeigte uns Dachboden mit einem freitragenden Dachstuhl. Dieser sorgt für einen 350 m² großen Dachboden (25 x 14 m) ohne Stützbalken.

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Der Abschluss:

10 Kuchen, einer besser als der andere, und Deftiges erwarteten uns nach der Rückkehr zum Vereinshaus.

Voll mit neuen Eindrücken und auch so ganz schön voll endete ein prächtiger und später auch sonniger Tag im Osten unseres Verbandsgebietes.

Bürger- und Heimatvereine in Bochum-Wattenscheid

Bericht von Georg Gerecht über das Treffen am 10. Mai 2014

Begrüßung der Gäste

Das erste Treffen der Bürger- und Heimatvereine im Ruhrgebiet im Jahr 2014 führte die Teilnehmer nach Wattenscheid. Eingeladen hatte der Heimat- und Bürgerverein Bochum-Wattenscheid e.V.. Im Gemeindesaal der kath. Kirchengemeinde Sankt Gertrudis begrüßte zunächst Bezirksbürgermeister Hans Balbach die Anwesenden. In seinen Ausführungen beleuchtete er den Begriff "Heimat". Dort fühlt man sich heimisch, zugehörig und vertraut.

Frau Dr. Günther von ProRuhrgebiet begrüßte ebenfalls die Gäste und berichtete von den "After-Work-Dialogen" mit dem Ruhrbischof Dr. Franz Josef Overbeck und mit den Brüdern Stauder von der gleichnamigen Brauerei. Danach gab sie der Hoffnung Ausdruck, dass die Metropole Ruhr bald durch ein Ruhrparlament gestärkt wird. Es folgte ein Hinweis auf die RadTour von ProRuhrgebiet am 3. Sonntag im Juli 2014.
Frank Sichau, Vorsitzender unseres Verbandes, dankte dem Gastgeber für die Einladung und dem Verbandsvorstand für seine Arbeit. In kurzen Worten erinnerte er an das letzte Verbandstreffen in DU-Baerl.

Auch der Vorsitzende des gastgebenden Vereins Heinz-Werner Kessler begrüßte die Gäste. Er gab einen Überblick über die Vereinsarbeit in Wattenscheid. Erwähnung fand hier der Kampf um den Förderturm der Zeche Holland, die regelmäßige Verleihung des Gertrudis-Preises und die Heft-Reihe "Der Wattenscheider".

Zum Abschluss des Vormittags hielt dann Frank Sichau ein Referat zum Thema "Ehrenamt im Wandel".

Referat von Frank Sichau "Ehrenamt im Wandel"
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Mittagessen im Kolpinghaus

Nach einem kurzen Spaziergang erreichten alle Teilnehmer das Kolpinghaus in Wattenscheid, in dem das Mittagessen gereicht wurde.

 

Nach dieser Stärkung brachte der Bus die Teilnehmer zum Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in die Lohrheidestraße

 

Ausstellung

Zunächst besuchten alle das Kunst- und Galeriehaus, in dem regelmäßig hochklassige Ausstellungen stattfinden. Der stellvertretende Direktor Dr. Bernd Gülker berichtete von der aktuellen Austellung zur Technik "Holzdruck". Der Künstler Horst-Dieter Gölzenleuchter erklärte, wie ein ausgebauter alter Holzbalken eines Fachwerkhauses mit dieser Technik als Bild auf Papier bzw. Leinwand gebracht werden kann.

Atelierbesuch

Anschließend hatten die Verbandsmitglieder Gelegenheit,  im Hauptgebäude des IBKK in mehreren Ateliers den  Künstlern über die Schulter zu schauen. Acrylmalerei, Airbrush-Design, Bildhauerei, Computergrafiken sind nur einige der vielen Themenbereiche in diesem Institut.

Hautnah konnte man bei der Arbeit zusehen und Gespräche mit den Künstlern führen.

Zur Zeit hat die Einrichtung etwa 1000 Schüler. Für Interessierte werden auch Wochenend-Seminare angeboten.

Helfs Hof

Als letzter Punkt des Frühjahrstreffen fand die Besichtigung des Heimatmuseums Helfs Hof statt mit anschließender Besichtigung der Pilgerkapelle "St. Bartholomäus".

Heute dient das Bauernhaus "Helfs Hof"  als Heimatmuseum und zeigt Möbel, Ölbilder, Porzellan, Bäuerliches Küchengerät und Gartengerät aus früherer Zeit. Eine Sammlung wertvoller Urkunden und Bilder gibt einen Einblick in die historische Entwicklung Wattenscheids. Nach einer kurzen Einführung war Gelegenheit, sich alles in Ruhe anzusehen.

Der kurze Abstecher bei der Kapelle am Wattenscheider Hellweg, die als Pilgerkapelle im Zuge des Jakobsweg zu sehen ist, war der Schlusspunkt der Rundtour.

Der Ausklang des Tages fand bei Kaffee und Kuchen wieder im Kolpinghaus Wattenscheid statt.

Bürger- und Heimatvereine in Baerl (Duisburg)

Bericht von Georg Gerecht am 22.September 2013

renzis-lindensaal
renzis-lindensaal

Das zweite Treffen der Bürger- und Heimatvereine im Ruhrgebiet fand in Duisburg-Baerl statt. Einige Teilnehmer mussten zunächst lernen, dass der Buchstabe "e" in Baerl ein Dehnungs-e ist. Damit wird das "a"  länger betont, ähnlich wie bei Soest oder Gelsenkirchen-Buer.
Begrüßung und später das Mittagessen fanden im Lindensaal des Restaurant RENZIS an der Grafschafter Straße statt. Erkan Kocalar, Bürgermeister der Stadt Duisburg, begrüßte die Gäste aus dem Ruhrgebiet und erinnerte ausführlich an das vorletzte Treffen in DU-Marxloh, bei dem unter anderem die Moschee und die Shopping-Meile Weseler Straße besichtigt wurden. Er betonte die Vielfalt der Stadt DU, die durch den nun besuchten Stadtteil Baerl deutlich wird. Herr Kocalar dankte dem Baerler Heimat- und Bürgerverein für seine Arbeit im Bereich Brauchtumspflege, lokaler Identitätsstiftung und für die Durchführung vieler Feste (Kartoffelfest, Pflanzfest u.a) . Er konnte aber auch nicht verhehlen, dass manchmal Zwistigkeiten zwischen DU und Baerl existieren. (Red.: 98% der Baerler lehnten 1975 die Eingemeindung ab).

 

Repräsentanten
Repräsentanten

Frau Dr. Ute Günther (Geschäftsführung von ProRuhrgebiet eV) hob die Vielfalt des Ruhrgebiets und seiner Menschen hervor, die gerade an einem Ort wie Baerl deutlich wird. Sie berichtete von den Aktivitäten bei ProRuhrgebiet und erinnerte an die Wahlen zum Bürger des Ruhrgebiets2013 in Person von Dr. Werner Müller (RAG-Stiftung) und Annegret Schaber (Durchführung der A40-Sperrung). Ihren Dank überbrachte sie an den Vorsitzenden des Gastvereins Werner Binnenbrücker in Worten und mit einem Geschenk.

Frank Sichau, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Bürger- und Heimatvereine eV, stellte fest: wir kommen immer, wenn die Knospen wachsen oder wenn die Blätter fallen zu den einladenden Vereinen. Er gab den kurzen Hinweis, dass bei der Mitgliederversammlung am 21.11. noch drei Vorstandsposten vakant sind. Es folgten Hinweise auf die zu erwartenden "Ruhritäten"2013  und eine geplante Triebwagenfahrt im Revier.

 

Werner Binnenbrücker, der Vorsitzende des gastgebenden Vereins, verwies auf den 25. Geburtstag des Vereins im April 2013. Baerl blick seit 1234 auf eine lange Geschichte zurück und ist seit 1975 Stadtteil von Duisburg.

 

dorfrundgang
dorfrundgang

Nach den Grußworten erfolgte ein Rundgang durch Baerl, vorbei an der alten evangelischen Kirche, die erstmals1262 erwähnt wurde. "Georg Kreischer" (92 J. alt) erzählte von der wechselhaften Geschichte des Gotteshauses, von den Folgen während der Reformation und von dem Kirchenanbau, in dem die Zuchtkälber bei Hochwasser einquartiert wurden (Kalwerstall). Ebenso berichtete er von der Zeit, als noch zwei Mühlen in Betrieb waren und dass Baerl mit Ruhrort mit einer Straßenbahn verbunden war.

steinscher Hof
steinscher Hof

Der Besuch auf dem Steinschenhof wurde von Frau Sibille Weyand begleitet, der Hausherrin eines Bauernhofes mit ca. 110 ha Land. Getreide, Kürbisse und Kartoffeln gedeihen auf dem Boden bestens.  Im Hofladen werden viele Produkte direkt vermarktet. Herr Weyand führte uns auf den Rheindeich und erklärte seine Bedeutung als Schutzvorrichtung. Ein Deichbruch (wie an der Elbe) würde riesige Fläche bis nach Moers überfluten ohne dass die Fluten abfließen könnten. Alles liegt dank Bergbau tiefer als der Rhein.

zechenbesuch
zechenbesuch

Nach dem Mittagessen im Restaurant Renzis fuhr eine Gruppe zum Schacht 4 der Zeche Rheinpreußen. Kurt Obersteiner und seine Kollegen demonstrierten anschaulich die wieder hergestellte Maschinenhalle der Zeche in Moers. Der ehemalige Betriebsführer (82. J.) erklärte die Förderung durch eine mit zwei Gleistrommotoren angetriebenen Seilscheibe. Kollegen führten uns durch den Besucherstollen bis vor die "echte Kohle".
In früheren Zeiten führte die Bezeichnung Obersteiger Obersteiner zu Verwirrungen, die gelöst wurden indem man den Obersteiger zum Betriebsführer machte.

haldenaussicht
haldenaussicht

Vor dem abschließenden Kaffeetrinken im Haus Rheinblick brachte uns der Bus der Fa. Köppen auf die Halde Rheinpreußen mit der Landmarke "Geleucht". Der 30 Meter hohe Nachbau einer Bergmannslampe ist weithin sichtbar und wurde von uns erklommen. Von seiner Aussichtsplattform hat man einen imposanten Ausblick aufs Revier und sieht sogar noch den Fernsehnturm in Düsseldorf. Aber auch der Blick auf die Gruppe und unseren treuen Bus (seit Jahren dabei) ist beeindruckend.

Bürger- und Heimatvereine in Hamminkeln-Dingden

Bericht von Georg Gerecht am 8. Juni 2013

Saal-Hoffmann
Saal-Hoffmann

Knapp 50 Gäste aus dem ganzen Ruhrgebiet besuchten auf Einladung von ProRuhrgebiet den Ortsteil (das Dorf) Hamminkeln-Dingden im nordwestlichen Verbandsgebiet. Die wohl längste Anfahrt hatten Gäste aus Hamm-Heessen (84 km Luftlinie). Dingden ist mit ca 7000 Einwohnern der größte von 7 Ortsteilen, welche die Stadt Hamminkeln im Kreis Wesel bilden.
Der gastgebende Verein "Heimatverein Hamminkeln-Dingden eV" empfing die Gäste im großen Saal der Gaststätte Hoffmann. Bürgermeister Holger Schlierf machte bei seiner Begrüßung darauf aufmerksam, dass Hamminkeln bis 1975 westfälisch war und mit seinen 164 km² Fläche größer als das Fürstentum Lichtenstein ist.
Frau Dr. Günther aus dem Vorstand von ProRuhrgebiet zeigte sich überrascht von der schönen Landschaft im nordwestlichen Verbandsgebiet und betonte die Vielfalt, die das Ruhrgebiet ausmacht. Anschließend gab sie die Information, dass Dr. Werner Müller und Annegret Schaber für das Jahr 2013 zu Bürgern des Ruhrgebiets gewählt wurden.
Auch Frank Sichau vom Ruhrgebietsverband begrüßte die Gäste. Für ihn liegt Dingden im Nordwesten und nicht im Randbereich und erst recht nicht im "Speckgürtel". Er gab einen kurzen Überblick über die Vereinsaktivitäten und lud die Anwesenden ein, sich für die vakanten Posten im Vorstand des Verbandes der Bürger- und Heimatvereine zu interessieren.
Der Vorsitzende des örtlichen Heimatvereins Heinrich Hoffmann berichtete von der Vereinsgründung 1975 und vermeldete eine Mitgliederzahl von 600. Das Erstaunen der Gäste war ihm sicher. Zum Schluss gab er Infos zum Ablauf des Tages.

Vortrag-Karnofsky
Vortrag-Karnofsky

Über erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Vereinen referierte im weiteren Verlauf die Journalistin Dr. Eva Karnofsky (aus Hamminkeln). Sie vermittelte die Grundlagen einer erfolgreichen Pressearbeit mit praktischen Tipps und Lösungen zur strategischen Umsetzung dieser spannenden Aufgabe. Sie verriet, was Medien interessiert und was sie langweilt. Wie kann mein Verein in den Medien punkten und wie macht sich der Verein bei Medien beliebt. Sie gab einige Tipps für Pressesprecher und machte klar, was in den Papierkorb wandert. Eine wiederholte  Aussage: Vergessen Sie die Anzeigenblätter nicht!
Eine kurze Diskussion schloss sich an.

Heidespaziergang
Heidespaziergang

Vor dem deftigen Essen in der Gaststätte Hoffmann mussten sich die Gäste dieses erst einmal verdienen. Ein Spaziergang durch die Dingdener Heide mit vielen Informationen von Hans Glader, von der Biologischen Station Wesel, sollte Appetit machen.
In dem Feuchtwiesenschutzgebiet ist Lebensraum für eine große Artenvielfalt. Auf den sandigen Böden wachsen Kiefern und Heide besonders gut. Durch behutsame Eingriffe der Menschen konnte die heutige Landschaft geschaffen werden. Bei regenreichen Winter- Frühjahrsperioden kann die Heide üppig blühen. 2013 fällt die Blühte wohl er mager aus.

Storchennest
Storchennest

An geeigneten Orten kann man die Heide mit ihrer Vegetation und ihren Bewohnern gut beobachten. Der Horst der Störche lag in einiger Entfernung, aber mit Fernglas oder guter Optik kommt man der Fütterung schon ganz schön nah. Die anwesenden Ornithologen im Beobachtungsstand ließen uns einen Blick durch ihr Profi-Fernglas werfen. Da war man fast zuhause "im Nest". Aber die kleine Kompaktkamera (Foto) schafft es auch.

Heimatmuseum
Heimatmuseum

Nach dem Essen führte ein Spaziergang durch Dingden zum Heimathaus und zum Humberghaus. Mit Hilfe vieler Bürger baute der Heimatverein das alte Wohn- und Stallgebäude von 1690 um und richtete ein kleines Museum ein.
Im benachbarten Humberghaus wird eindrucksvoll auf das Leben und die Arbeitswelt der jüdischen Familie Humberg hingewiesen. Nach Emigration leben heute noch Nachfahren in Kanada.
Das gemütliche Kaffeetrinken beendete einen rundum gelungenen Tag mit vielen Eindrücken.

Zum Fotowettbewerb 2012

von H.-D. Philipps

Die ersten drei Preisfotos!
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Anlässlich unseres Fotowettbewerbes des Ruhrgebietsverbandes „Strukturwandel im Ruhrgebiet“ in der Zeit vom 31.10.2011 bis 31.5.2012 konnten die Teilnehmer ihre Fotos auf dem Film- und Fotoportal www.hotspotruhr.de hochladen. Es wurden insgesamt 58 Fotos eingereicht.

Die Nutzer und Besucher dieses Portals hatten später die Möglichkeit, die Bilder mit einem bis fünf Sternen zu bewerten. Diese Jury hat dann die drei besten Fotos ermittelt und die Gewinner konnten sich auf das ausgelobte Preisgeld von 100 bis 400 Euro freuen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Treffens der Bürger- und Heimatvereine am 20. Oktober 2012 in Duisburg statt.

 

Der 1. Preis ging an Bernhard Veerbeck für das Foto „Rad der Geschichte“. Es zeigt eine stillgelegte und von Blättern und Büschen überwucherten Seilscheibe der St. Antony-Hütte in Oberhausen.

Klaus Fröhlich erhielt den 2. Preis für sein Foto „Blick vom Hochofen fünf in den Landschaftspark Duisburg-Nord“.

Den 3. Preis belegte Horst Holtwiesche für die Aufnahme „Alte Lohnhalle der ehemaligen Zeche Bonifacius“ in Essen-Kray.

Ferner wurde ein Anerkennungspreis für das Foto „Wintersport auf der Halde Rheinpreussen bei Moers“ an Walter J. Richtsteig verliehen.

 

Die zehn besten Fotos wurden im Magazin „Ruhrität(en)“ abgedruckt.

 

Der Fotowettbewerb des Ruhrgebietsverbandes wurde nun im Rahmen einer Fotoausstellung im Heimat- und Naturkundemuseum des Emschertal-Museums der Stadt Herne abgeschlossen.

Die Eröffnung der Fotoausstellung fand am Donnerstag, 21. März 2013 um 18.30 Uhr statt.

Der Leiter des Emschertal-Museums, Dr. Oliver Doetzer-Berweger, begrüßte die Teilnehmer und der Vorsitzende des Ruhrgebietsverbandes, Frank Sichau, führte die Anwesenden in die Fotoausstellung ein.

Für die Fotoausstellung hat der Ruhrgebietsverband einen besonderen Flyer und ein Leporello mit den 10 besten Fotos (in Postkartenformat) anfertigen lassen. Beide Druckstücke sind im Emschertal-Museum zu erhalten.

 

Die Fotoausstellung kann bis zum 26. Mai 2013 im Heimat- und Naturkundemuseum des Emschertal-Museums der Stadt Herne, Unser-Fritz-Straße 108, 44653 Herne, Tel. 02325/75255, besucht werden.

 

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag von 10.00 bis 13.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr

Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr

Sonn- und Feiertag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

 

 

 

 

Komödie „Wilhelmstraße“ im Mondpalast von Wanne-Eickel

Von Hans-Dieter Philipps

 

Fast genau 5 Monate nach der Vorstellung der Komödie „Anne Tanke“ (25. Oktober 2012) hat der Verband der Bürger- und Heimatvereine im Ruhrgebiet e.V. erneut die Mitgliedsvereine zu einer Vorpremiere in den Mondpalast von Wanne-Eickel eingeladen.

Die Komödie mit dem Titel „Wilhelmstraße“ fand am Dienstag, 26. März 2013 statt.

Zwei Mitgliedsvereine aus Duisburg reisten mit Bussen an. Die Vorstellung war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Der Prinzipal des Mondpalastes, Christian Stratmann, begrüßte – wie auch bisher – die Gäste am Eingang des Theaters und wünschte ihnen zu Beginn der Vorstellung viel Vergnügen des neuen Stückes. Auch Thomas Rech (Mondpalast-Intendant) gab zur „Wilhelmstraße“ einführende Worte und bat darum, die Pointen und Gags mit Beifall zu begleiten, womit die Besucher dann auch hinreichend Gebrauch machten.

 

Die Komödie handelt von einer Wohngemeinschaft, deren Domizil zufälligerweise in der Wanne-Eickeler Wilhelmstraße gelegen ist. Die Wohngemeinschaft blickt vom Balkon ihres Altbaus direkt auf den Mondpalast.

Die neue Komödie porträtiert die Wohngemeinschaft und ihre tapferen Bewohner als „Helden des Alltags“. Im täglichen WG-Daseinskampf mußten die Bewohner sich mit ätzenden Vermieter, durchgeknallten Putzfrauen, abgelegten Lebensabschnittsgefährten und Nerv tötenden Verwandten auseinander setzen. Darüber hinaus mischte ein Nachbarehepaar mit, bei dem die Frau auch ein Mann ist, der abends im RevuePalast auf der Bühne steht.

Der Regisseur Rech hatte nicht zu viel versprochen: die extrem hohe Gagdichte sowie die schnellen und witzigen Dialoge, die mit teilweise neuen und aktuellen Bezügen versehen waren, begeisterten die Zuschauer. Sie erlebten wieder unterhaltsame Stunden im Mondpalst.

 

 

 

Bilder: A. Kleine-Möllhoff